iPhone 3G - Ein erster Eindruck

14 07 2008

Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines iPhone 3G und ich muss zugeben, dass ich mehr als begeistert bin. Auch wenn vielleicht andere Handys auf dem Papier bessere Daten aufweisen (z.B. Nokias N95) funktionert das Apple iPhone 3G einfach besser. Anwendungen laden flott, Abstürzer hatte ich (außer bei der Last.fm-Anwendung) noch keine. Selbst die Bildschirmtastatur funktioniert besser als bei vergleichbaren Geräten. Ich bin rundum zufrieden. Wie gut die Datenübertragung über UMTS funktioniert werde ich wohl erst kommende Woche testen können…





TestDisk

20 06 2008

Gestern war irgendwie nicht mein Tag. Als ich nach Hause komme, liegt bereits ein Päckchen mit dem SPORE Creature Editor im Briefkasten. Die Freude währt jedoch nur kurz, da sich schnell herausstellt, dass entweder mein DVD-Laufwerk oder die SPORE-Labor-DVD eine Macke hat. Nach kurzem Check stellt sich heraus, dass das DVD-Laufwerk gerade den Geist aufgegeben hat. Also baue ich schnell ein anderes Laufwerk ein, dass ich noch herumliegen hatte. Nach dem Booten versagte jedoch eine meiner Festplatten den Dienst. Also nochmal alle Kabel und Jumper überprüft. Nichts zu machen. Schließlich habe ich mit einem praktischen Tool die Festplatte analysiert: TestDisk. TestDisk ist eine Freeware, die Fehler mit der FAT, verschwundenen oder fehlerhaften Partionen erkennen und (hoffentlich) auch reparieren kann. Leider stellte sich heraus, dass die FAT meiner Platte entgültig hinüber war. Ich konnte die Platte zwar wieder in Betrieb nehmen, aber die Daten waren futsch. Wer also mal ein ähnliches Problem hat, kann sich ja mal TestDisk anschauen. Vielleicht hat der Eine oder Andere ja mehr Glück als ich…





Kundenservice während der EM

20 06 2008

Als jemand, der sich überhaupt nicht für Fußball interessiert, hat man es zu Zeiten von WM, EM usw. schwer. Gestern telefonierte ich mit der Hotline meines Mobilfunkbetreibers und wollte nur kurz eine Frage geklärt haben. Mittem im Gespräch hörte ich plötzlich im Hintergrund “TOR FÜR DEUTSCHLAND!!!” und mein Kundenbetreuer begann sich mit seinem Kollegen zu unterhalten. Erst nach gefühlten 20 Sekunden widmete sich der Call-Center-Mitarbeiter wieder meinem Anliegen, gänzlich unbeeindruckt davon, dass ich mich als Kunde gerade wenig ernstgenommen fühle. Naja, ich habe den Vetrag ja gerade gekündigt. Und die EM dauert ja auch nicht mehr ewig. Ich werde mich also mit sowas nicht mehr lange rumärgern müssen. Mal schauen, wie das bei der Konkurrenz aussieht. Und da ist ja auch noch Olympia…





Iron Man

26 05 2008

Vor Kurzem habe ich es endlich mal wieder geschafft ins Kino zu gehen. Obwohl ich das Comic nie gelesen habe, war ich im Vorfeld schon sehr gespannt auf “Iron Man“. Die Trailer und diverse Artikel in Blogs hatten mich neugierig gemacht. Und ich muß sagen, der Film ist genial. Wenn die anderen Comicverfilmungen der kommenden Monate genauso gut sind, dann haben wir ein gutes Jahr für Kinogänger vor uns. Iron Man bietet nicht nur tolle Effekte und eine actionreiche Handlung, sondern auch Witz, gute Dialoge und einen absolut überzeugenden Robert Downey Jr. als Tony Stark. Wer demnächst mal wieder ins Kino gehen möchte, sollte sich auch “Iron Man” nicht entgehen lassen.

P.S.: Wartet unbedingt bis zum Ende des Abspanns bevor ihr das Kino verlaßt! Es lohnt sich!





Penny Arcade Adventures: On the Rain-Slick Precipice of Darkness, Episode One

23 05 2008

Mein Avatar in PAALeider kein sehr eingängiger Titel, den sich da Mike Krahulic, Jerry Holkins und Hothead Games für ihr gemeinsames Projekt ausgesucht haben. Im Folgenden möchte ich einfach kurz von PAA sprechen.
PAA ist ein Genre-Mix zwischen Rollenspiel und Point&Click-Adventure. Das Adventure spielt in der Stadt New Arcadia in den 1920ern (die mit einer großen Portion Steampunk und ein wenig Lovecraft-Horror) gewürzt wurden. Das Spiel beginnt mit der Erschaffung des eigenen Charakters (siehe rechts mein Alter Ego).

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EA rudert zurück

10 05 2008

Vor kurzem habe ich auch über EAs Pläne zu Spore und Mass Effect für den PC berichtet. Eine drakonische Variante des Kopierschutzes SecuROM sollte jeweils alle 10 Tage online auf Authentizität prüfen. Wer zwischendurch keinen Zugang zum Internet gehabt hätte, hätte nicht mehr spielen können. EA hat jedoch auf die massiven Proteste im Internet reagiert und es wird nun nach der Installation keine weiteren Authentizitätsüberprüfungen mehr geben. Das löst zwar noch nicht das Problem, dass man das Spiel im Extremfall irgendwann nicht mehr installieren kann, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht kann man die großen Publisher in Zukunft überzeugen, ganz auf Kopierschutzmechanismen zu verzichten. Stardock macht das seit längerem und ihre Spiele verkaufen sich trotzdem wie warme Semmeln…





Die “Sicherheitsstrategie für Deutschland”

8 05 2008

Schon seit einiger Zeit bin ich der Meinung, dass die CDU/CSU schon seit einiger Zeit komplett die Bodenhaftung verloren hat, wenn es um Außen- und Sicherheitspolitik geht. Oft zieht der momentane Koalitionspartner brav mit, was auch die Umfragewerte der SPD in Richtung der liberalen Kollegen zieht. Wo Möllemann vor Jahren noch mit der FPD hin wollte, macht sich ja inzwischen die SPD breit. Aber kommen wir zurück zur Union. Die inzwischen verabschiedete “Sicherheitsstrategie für Deutschland” zeigt wieder mal deutlich, welches Staats- und Demokratieverständnis die Union hat. Ein lesenswerter Artikel ist dazu “Krieg heißt jetzt Friedenserzwingung” von Burkhard Schröder. George Orwell hätte sicher seinen Spaß mit Deutschland im Jahre 2008…
Vielleicht sollte man der Union doch auch eine Umbenennung einiger Ministerien vorschlagen. Die Bundeswehr könnte in Zukunft ja im Namen des Ministeriums für Frieden in aller Welt “deutsche Interessen” verteidigen. Herr Schäuble würde sich sicher auch im Ministerium für Liebe wohlfühlen…





Microsoft will mit Gewalt eine Scheibe vom Web-2.0-Kuchen

8 05 2008

Es ist schon lange bekannt, dass Microsoft die Entwicklung des Internets komplett verschlafen hat. Aber anstatt sich auf die Kernkompetenzen zu beschränken, ist Steve Ballmer versessen darauf auch im Internet eine führende Position einzunehmen. Und was man durch fehlendes Können nicht erreicht, muss nun durch Einkaufen der Konkurrenz erreicht werden. Letzter Versuch war die gescheiterte Übernahme von Yahoo. Noch ist nicht sicher, ob vielleicht doch noch die feindliche Übernahme kommt, aber für den Moment scheint Microsoft sich nach anderen Zielen umzusehen. Diesmal kommt das soziale Netzwerk Facebook ins Visier der Redmonder (siehe dazu einen Artikel der Süddeutschen Zeitung). Ich glaube aber kaum, dass mit einer Facebook-Übername der große Wurf gelingt. Schließlich werden die selben Leute, die unfähig waren, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, dann über di Zukunft von Facebook entscheiden. Eine Yahoo-Übernahme hätte auch nur kurzfristig Erfolge für MS gebracht. Auf kurz oder lang hätten die zuständigen Manager in Redmond auch Yahoo an die Wand gefahren. Fehlendes Know-How und Kreativität können halt auch nicht durch Unmengen von Geld ersetzt werden. Das gilt auch für Microsoft…





Das Ende der Killerspiele

7 05 2008

Wer jetzt erwartet etwas über neue Pläne der Bundesregierung zum Verbot von “Killerspielen” zu hören, wird enttäuscht sein. Es geht eher darum, dass wohl das Ende des unsäglichen Begriffes “Killerspiel” eingeleitet wurde. Wenn man der Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär (CSU) Glauben schenken darf, hat langsam ein Umdenken in der Politik begonnen. Laut eines Artikels auf Golem.de sagte Sie während einer Rede auf der Entwicklerkonferenz “Quo Vadis” folgendes: “Wir reden gar nicht mehr von Killerspielen.” Darüber hinaus sagte Sie noch, dass “Computerspiele ein Kulturgut sind, und die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen erkennen dies auch vorbehaltlos an.”
Noch bin ich skeptisch, besonders da unsere Bundesfamilienministerin vor kurzem noch Verbote gefordert hat. Aber vielleicht beginnt ja langsam wirklich ein Umdenken. Immerhin dürften bald auch Politiker wie Frau Bär (sie ist Jahrgang 1978, also sogar drei Jahre jünger als meine Wenigkeite) an Einfluß gewinnen, die schon mit Computerspielen aufgewachsen sind. Auf abgeordnetenwatch.de hat Sie übrigens zum Thema Verbot von Killerspielen folgendes geschrieben: “Ich habe mich bereits mehrfach gegen ein Verbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen ausgesprochen. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg für den Zusammenhang zwischen dem Spielen am Computer und Gewaltbereitschaft. [..] Pauschale Verurteilungen und Verbote von Computerspielen sind meines Erachtens nach keine Lösung. Gewalthaltige Spiele werden nicht vom Markt verschwinden, weil sie verboten sind. Sie gehören jedoch zweifelsohne nicht in die Hände von Kindern. Bei erwachsenen Spieler bleibt nur an die Eigenverantwortlichkeit zu appellieren.”
Wenn sich jetzt noch mehr Abgeordnete dieser Linie anschliessen, dann hört vielleicht auch bald die unsägliche Medienhetze gegenüber Computerspielern auf. Irgendwann ist man es nämlich leid, ständig als potentieller Amokläufer oder Suchtkranker diffamiert zu werden.





Kopierschutz

7 05 2008

Nichts ärgert ehrliche Computerspielekunden mehr als nervige Kopierschutzmechanismen. Ein Höhepunkt war sicher bei Bioshock erreicht, wo es Käufern passieren konnte, dass sich ihre Spiele-DVD nach ein paar Installationen in einen teurer Untersetzer verwandelte.
EA will uns jetzt eine neue Dimension der Kundengängelung präsentieren: bei den kommenden Titeln Spore und Mass Effect wird eine Onlineauthentizifierung alle 10 Tage nötig sein (Quelle: Kotaku). Hat man man 11 Tage kein Internet, kann man selbst diese beiden Singleplayertitel nicht mehr spielen. Stellt EA die Server ab, weil man glaubt die Lebenszeit des Spieles sei beendet, kann man nicht mehr spielen. Kommt der legal erworbene CD-Key in falsche Hände, kann es passieren, dass die Spiele ihren Dienst verweigern. Wer sich das Spiel auf nichtlegale Weise besorgt, installiert einen Crack und spielt auch in 100 Jahren noch, selbst wenn EA nur noch eine Fußnote in der Computerspielgeschichte ist.
Bei Spielen, die nur Online zu spielen sind, wie z.B. bei MMORPGs, stört es nicht, wenn man immer eine Internetverbindung haben muss. Bei Singleplayerspielen, wie Mass Effect, macht sowas aber überhaupt keinen Sinn. Wenn Spore ein ähnlicher Erfolg wie The Sims wird, kann es sogar gut sein, dass die Authentifizierungsserver auch in 20 Jahren noch laufen, aber bei Mass Effect sehe ich eher schwarz. Bei Spore komme ich wohl trotz dieses drakonischen Kopierschutzes nicht um einen Kauf herum, aber bei Mass Effect werde ich wohl auf die PC-Version verzichten. Die Version für Xbox 360 habe ich ja schon. Und die kann ich auch unbegrenzt und ohne Internetverbindung spielen.
Als Grund für den drakonischen Kopierschutz werden wieder mal die Raubkopien herangezogen. Obwohl inzwischen auch von jeden neuen Konsolenspiel innerhalb von Tagen eine Kopie im Netz herumgeistert, müssen nur PC-Spieler unter solchen Gängelungen der Publisher leiden. Ich denke aber eher, dass der Publisher damit auf lange Sicht das Computerspiel vom klassischen Produkt zum Service wandeln möchte. Man kauft nicht das Spiel, sondern nur noch das Recht es zu spielen. Und wenn der Publisher neue Titel verkaufen möchte, schaltet er die Alten einfach ab. Schöne neue Spielewelt…

Der Blogger-Kollege Harzzach (Senior Gamer) sieht das ähnlich