Super Real Mario World

17 03 2008

Was man so alles mit Photoshop, einem Faible für Super Mario und zu viel Zeit alles anstellen kann:

Super Real Mario

Eine größere Version gibt es auf dem Blog des Photoshop-Künstlers.





Anonymous vs. Scientology

17 03 2008

Am Wochenende wurde weltweit gegen die Church of Scientology demonstriert. Dazu aufgerufen hatte die Internet-Gruppierung “Anonymous”. Etwa 6700 Menschen folgten dem Aufruf und es kam zu größtenteils friedlichen Demonstrationen in zahlreichen Städten der Welt. Viele Demonstranten trugen “Guy Fawkes“-Masken, um unerkannt zu bleiben, was trotz Vermummungsverbots sogar von der deutschen  Polizei unter Auflagen toleriert wurde. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem heise.de-Artikel:

Die deutschen Demonstrationen verliefen allesamt friedlich, fanden aber in überschaubarem Rahmen statt. Vor der Berliner Scientology-Zentrale trotzten bis zu 50 Anonyme von 11 bis 17 Uhr der Kälte. Aufgrund der Einschüchterungsvideos vom Vortag duldete die Polizei ausnahmsweise das Tragen von Masken mit der Auflage, dass diese auf polizeiliche Aufforderung hin jederzeit abzunehmen seien. Die versammelten Anonymen hatten zwar etwas mehr Zulauf erwartet, zeigten sich mit dem Ergebnis jedoch insgesamt zufrieden. Eine als Krankenschwester verkleidete Demonstrantin teilte Blumen an Passanten aus, die Lautsprecher spielten Rick Astley, und zahlreiche Autofahrer hupten im Vorbeifahren, um den Protestierenden zuzustimmen.

Nur weiter so!





Schweizer Illuminaten, blonde Arier und Karl Marx

17 03 2008

Im März diesen Jahres hat sich ein Süddeutsche-Reporter auf einer Esoterik-Messe umgesehen und eine Szene entdeckt, in der sich geheimnisvolle Lehren, Rechtsextremismus und Rassismus mit Verschwörungstherorien aller Couleur vermengen.
Hier ein kleiner Ausschnitt:

Jene Illuminati sind bei ihm nach der Weltherrschaft strebende Juden. Sie, sagt er, haben den Zweiten Weltkrieg angezettelt, und sie werden auch den Dritten Weltkrieg anzetteln, ihre Führer sitzen in den Schweizer Bergen, wobei hinzukommt, dass selbst diese Führer nur Werkzeuge sind, Gesellen von Außerirdischen, die nach der Macht auf Erden streben, ekelerregende Graue, denen jedoch glücklicherweise gute große blonde Außerirdische gegenüberstehen, Arier in gewisser Weise, die sich im hohlen Erdinnern verborgen halten, wo sie mit Flugscheiben sich bewegen und . . .

Den kompletten Artikel kann man hier lesen.





WALL·E Trailer

12 03 2008

Auf Spreeblick bin ich heute über diesen Trailer gespoltert. Der ist zwar nicht mehr taufrisch, aber immer noch witzig. Ich kann mir aber immer noch nicht vorstellen wie ein abendfüllender Kinofilm mit Wall·E aussehen wird.

Naja, im Sommer können wir uns das Ergebnis ja im Kino anschauen.





Kurz angespielt: “Silverfall Gold”

12 03 2008

Silverfall Gold ist ein günstiges Paket für jeden Freund von Action-Rollenspielen. Für knapp 45€ bekommt man Silverfall und die brandneue Erweiterung Wächter der Elemente. Silverfall spielt nach dem Fall der namensgebenden Stadt. Die Überlebenden haben sich in einen Sumpf zurückgezogen, der von Untoten nur so wimmelt. Der Spieler wird nun mit dem Auftrag betraut, die Situation der Geflüchteten zu verbessern. In klassischer Diablo-Manier erfüllt man diverse Quests, schnetzelt unzählige Monster und sammelt Ausrüstung. Doch wie unterscheidet sich Silverfall von anderen Titeln des Genres?

Den Rest des Beitrags lesen »





“Die Hessen-SPD ist ein Sauhaufen”

11 03 2008

Dieter Hildebrandt hat der Süddeutschen Zeitung ein Interview zur Lage der SPD gegeben. Besonders interessant finde ich seine Gedanken zu Klaus Wowereit. Hier ein Ausschnitt:

sueddeutsche.de: Gibt es in Berlin auch noch solche?
Hildebrandt: Oh ja.
sueddeutsche.de: Und an wen denken Sie zum Beispiel?
Hildebrandt: An Klaus Wowereit.
sueddeutsche.de: Dem wirft man ja vor, dass er mehr Party als Politik macht.
Hildebrandt: Das ist doch Blabla. Der Wowereit ist ein ganz cleverer Mann, der gemerkt hat, dass man eben auch durch Präsenz politische Glaubwürdigkeit erreichen kann. Außerdem ist er lebensfroh, er ist vital. Und er kommt auf die Leute nieder.
sueddeutsche.de: Niederkommen? Das sagten Sie auch schon über Helmut Kohl.
Hildebrandt: Aber der machte mit seinem Gesäß alles platt. Der Wowereit setzt sich mit dem, was er sagt, durch. Das ist der kommende Mann.
sueddeutsche.de: Der Mann nach Beck?
Hildebrandt: Ich wage es mal: Vielleicht. Beck wird sich nicht durchsetzen.
sueddeutsche.de: Ist Deutschland bereit für einen schwulen Kanzler?
Hildebrandt: Wenn es das nicht ist, bräche vieles zusammen, was ich an Vorteilen für die Bürger dieses Landes gesehen habe.

Vielleicht ist Klaus Wowereit wirklich eine Chance für die SPD. An Beck konnte ich mich noch nie wirklich gewöhnen…
Das komplette Interview gibt es auch sueddeutsche.de!





gamesTM: Im Blätterwald nichts Neues

11 03 2008

Da ich gestern ja voll vom “Notfallplan” der Bahn erwischt wurde, hatte ich ein wenig freie Zeit, um mir das recht neue Spielemagazin gamesTM anzuschauen. So weit ich informiert bin, gibt es “Das unabhängige MULTIFORMAT-Magazin” erst seit ein paar Ausgaben. Ich finde es immer wieder interessant, dass trotz der schweren Lage für Printmagazine immer wieder Verlage neue Spielemagazine auf den Markt werfen. Hin und wieder hoffe ich darauf ein ähnlich gutes Magazin wie seinerzeit “PC Player” in Händen zu halten. Ein solches Magazin ist gamesTM leider nicht.
Den Rest des Beitrags lesen »





Notfallplan

11 03 2008

Die Bahn hatte also einen Notfallplan. Dieser wurde eigentlich garnicht gebraucht, da die Lokführergewerkschaft ja nicht gestreikt hat. Man war aber vorbereitet. Und gestern habe ich am eigenen Leib erlebt, was es bedeutet, wenn die Bahn auf ein Ereignis vorbereitet ist, das nicht eintritt. Das ganze begann morgens kurz vor sieben Uhr, als mein Zug, mit dem ich immer zur Arbeit fahre, ausgefallen ist. Naja, nicht so schlimm in 22 min kam ja schon der Nächste. In meiner Naivität ging ich davon aus, dass bis zum Abend selbst die Bahn gemerkt haben sollte, dass alle Lokführer brav zur Arbeit erschienen sind. Ich wartete also auf meinen Zug nach Hause und wurde, wie die anderen potentiellen Zugreisenden etwa 5 min bevor mein Zug abfahren sollte, darüber informiert, dass auch dieser Zug ausfällt. Ich stapfte also zur Buchhandlung, kaufte mir ein paar Spielemagazine und verpflegte mich im nahegelegenen McDonalds Restaurant. Aber auch der nächste Zug wurde kurzfristig abgesagt. Nach einer Stunde Wartezeit kam endlich mein Zug, der dann mit etwa 10-15 min Verspätung losfuhr. Nach diesem Erlebnis habe ich richtig Angst vor dem Tag, wenn die Bahn mal keinen Notfallplan hat und es tritt dann ein außergewöhnliches Ereignis ein. Wahrscheinlich fährt dann gar kein Zug mehr… :roll:





Karl Klammer & Co.

10 03 2008

Auf sueddeutsche.de habe ich vorhin eine kleine Bildgalerie zu Microsofts Flop 10 entdeckt:

Viel Spaß damit!

Fein, selbst Microsoft Bob wurde nicht vergessen. Ich glaube, das hatte ich mir seinerseits auch mal angeschaut… :D

UPDATE: Im Jahre 2004 hatte schon Spiegel Online einen Rückblick auf Microsoft Bob gewagt.





Demontage einer erfolgreichen Spitzenkandidatin

10 03 2008

Zur Zeit wird systematisch eine überraschend erfolgreiche Spitzenkanidatin einer großen deutschen Partei massiv demontiert. Ich spreche hier von Andrea Ypsilanti, SPD, die bei der letzten Landtagswahl in Hessen ein Ergebnis eingefahren hat, welches man ihr zuvor - auch in eigene Reihen - nicht zugetraut hatte. Ich hatte die Entscheidung, sich vor der Wahl so deutlich gegen eine Zusammenarbeit mit den Linken, auszusprechen schon damals als dumm empfunden. Auch, wenn ich beim Gedanken an die Linken immer noch Bauchschmerzen bekommen, ist z.Z. die Rot-Grüne-Minderheitsregierung und Duldung der Linken-Fraktion die einzige Option, wenn man einen Politikwechsel erreichen möchte. Vielleicht war es auch falsch, die FPD so lange zu hofieren. Aber trotz allem, empfinde ich es als extrem, was nun in Hessen passiert. Die Parteirechte der SPD hat mit der Aussage Dagmar Metzgers, sie wolle Andrea Ypsilanti nicht zur Ministerpräsidenten wählen, einen perfiden Dolchstoß vollführt, von dem sich die SPD wohl nicht so schnell erholen wird. Wer glaubt, dass eine Rolle rechtswärts der SPD wieder Wähler zuspült, hat wohl in den letzten Jahren nicht die Wählerbewegungen angeschaut. Wenn die SPD in Hessen nach diesem Debakel auf der Oppositionsbank platznehmen muß, dann sehe ich für die Hessenwahl 2013 schwarz. Besonders leid tut mir in diesem Zusammenhang Andrea Ypsilanti, die gegen alle Widerstände gekämpft und (fast) gewonnen hat. Und das mit klassisch sozialdemokraktischem Programm. Dumm, wenn die SPD zur Zeit zur CDU2 verkommt…