Goodbye, StudiVZ
27 02 2008Bis heute war ich noch beim StudiVZ registriert, jedoch ein Interview mit StudiVZ-Boss Riecke überzeugte mich nun endlich, das Weite zu suchen.
Nachdem ich zu einigen alten Bekannten wieder Kontakt knüpfen konnte, benutze ich lieber wieder E-Mail oder Telefon, um in Kontakt zu bleiben.
Letzter Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte, war übrigens die Tatsache, dass sich Ricke jetzt damit brüstet, mit den neuen AGB einen Freischein bekommen zu haben, die StudiVZ-Nutzer bei den Behörden zu verpfeiffen:
SPIEGEL ONLINE: Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie?
Riecke: Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben durch ihre Einwilligung.
Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,537622-2,00.html
Vorher hätte er eine solche Anfrage einfach durch Verweis auf das Teledienstgesetz ablehnen können. So wird das nix mit der Kundenbindung… und tschüß, StudiVZ!
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Kategorien : Just my two cents, Politik, Soziale Netzwerke, Web 2.0





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